Das Studio Build A Rocket Boy, der Entwickler des gescheiterten Spiels Mindseye, steht aufgrund finanzieller Probleme und umfangreicher Entlassungen kurz vor der Schließung. Das Spiel, das als Nachahmung der Grand Theft Auto-Serie bekannt ist, sah sich heftiger Kritik und niedrigen Bewertungen von Kritikern gegenüber.
Der Abstieg des Studios
In den frühen 2000er Jahren wurden ähnliche Spiele wie GTA in großer Zahl produziert, aber heute wagen nur noch wenige Entwickler, den Spielstil von Rockstar nachzuahmen. Einer der wenigen jüngsten Versuche in diesem Bereich ist das Spiel Mindseye von Build A Rocket Boy, das von Leslie Benzies, dem ehemaligen Präsidenten von Rockstar Games, gegründet wurde.
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Dennoch war das besagte Spiel in den Augen von Kritikern und Spielern äußerst erfolglos und erhielt auf der Website Metacritic nur eine Bewertung von 39 aus 16 Rezensionen sowie eine Benutzerbewertung von 2,7. Dieser Misserfolg führte im vergangenen Jahr zu mehreren Entlassungswellen in diesem Studio, und einige Mitarbeiter haben auch rechtliche Schritte gegen das Management wegen angeblicher ungewollter Überwachung eingeleitet.
Neue Entlassungen und ungewisse Zukunft
Kürzlich haben mehrere verbleibende Mitarbeiter in diesem Studio bekannt gegeben, dass sie von Build A Rocket Boy entlassen wurden. Cameron Diaz, Qualitätsanalyst, erklärte, dass seine Zeit im Studio zu Ende sei, was auch von seinen Kollegen bestätigt wurde. Dan Hawkins, Hauptpartner für Talentakquise und Personalmanagement des Studios, deutete indirekt an, dass auch der verbleibende Teil des Teams entlassen wurde.
Obwohl Build A Rocket Boy offiziell nichts über seine Schließung bekannt gegeben hat, deuten Berichte darauf hin, dass das Studio dabei ist, "seine Türen zu schließen". Es ist unklar, wie viele Personen von diesen Entlassungen betroffen sind, aber Schätzungen zufolge waren nach der letzten Entlassungsrunde im Mai etwa 100 Mitarbeiter in diesem Studio verblieben.
Nach Informationen von Quellen hat Leslie Benzies das Scheitern von Mindseye sowohl internen als auch externen Faktoren zugeschrieben, und auch Mark Gerhard, der CEO des Studios, sprach von koordinierten Bemühungen, das Spiel und das Studio zu schädigen. Er erklärte jedoch nie, warum jemand dies tun wollen sollte.
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