Ali Carter, der 47-jährige britische Snookerspieler, besiegte im Finale der Englischen Meisterschaft Mark Williams mit 9-6 und sicherte sich seinen siebten Ranglisten-Titel. Dieser Sieg in Brentwood, vor seinen heimischen Zuschauern in Essex, bedeutete 100.000 Pfund und den Gewinn des Steve Davis-Pokals.
Unerwarteter Sieg
Carter wird jetzt als Champion anerkannt, doch vor nur zwei Wochen, nach einer Niederlage gegen Thanawat Tirapongpaiboon bei der Britischen Meisterschaft, dachte er daran, diesen Sport zu verlassen. Er sagte dazu: "Bevor ich hierher kam, war ich schwer krank und erlebte eine schlimme Niederlage. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, es könnte an der Zeit sein, etwas anderes zu tun." Dennoch brachte er mit seinem Titelgewinn positive Emotionen und Hoffnung zurück in sein Leben.
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Vergangene Herausforderungen und eine helle Zukunft
Carter war in der Vergangenheit nahe daran, Snooker zu verlassen, und sogar vor 20 Jahren dachte er aufgrund finanzieller Probleme durch das Verbot von Tabak-Sponsoring daran, Pilot zu werden. Er sagte dazu: "Ich war sehr nah daran, Snooker aufzugeben. Zu dieser Zeit waren die Einnahmen stark gesunken und ich suchte nach einer neuen Leidenschaft." Dennoch fand er durch seinen Erfolg in den Wettbewerben neue Ruhe und Stabilität und kehrte nun zu den Spitzenwettkämpfen zurück.
Carter ist jetzt wieder in den Top 16 der Welt und hofft, dass dieser Titel ihm hilft, auch in Zukunft weitere Erfolge zu erzielen. Er sprach auch über seine familiären Umstände und erklärte, dass er nach einer schwierigen Phase jetzt in der Lage sei, sich auf Snooker zu konzentrieren. "Meine familiären Probleme liegen jetzt hinter mir und ich kann mich wieder auf mein Spiel konzentrieren."
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