Die Lauderdale-Synagoge im Stadtteil Maida Vale in London wurde unmittelbar nach dem Ende einer Zeremonie, die zur Feier des jüdischen Neujahrs abgehalten wurde, mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Der Angriff ereignete sich, als etwa 700 Teilnehmer der Zeremonie das Gebäude verließen.
Details des Angriffs
Eine Gruppe von fünf Verdächtigen, die Kapuzenkleidung trugen, griff diese Synagoge der Kategorie zwei an. Mitarbeiter der Synagoge berichteten, dass zwei Feuerwerkskörper in Richtung des Gebäudes geworfen wurden. Ein Mitarbeiter der Synagoge sagte dazu: "Dieser Angriff fand mitten am Tag und an einem wichtigen Tag für die jüdische Gemeinschaft statt und hätte schwerwiegende Folgen haben können." Er betonte auch, dass "wir zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen werden, insbesondere an wichtigen Tagen im jüdischen Kalender."
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Reaktion der Gemeinschaft und der Polizei
Einwohner der Umgebung äußerten ebenfalls Besorgnis über diesen rücksichtslosen Angriff. Eine Mutter aus der Nachbarschaft sagte: "Wenn diese Jugendlichen wirklich Teenager sind, sollten wir uns Sorgen machen, was sie von anderen lernen." Die Metropolitan Police gab ebenfalls bekannt, dass sie den Vorfall untersuchen und die Sicherheitsstreifen rund um die Synagoge erhöht haben. In einer Erklärung hieß es: "Um 15:56 Uhr am Sonntag, dem 13. September, wurden Beamte zu Berichten über Feuerwerkskörper, die in Richtung der Synagoge in der Ashworth Street geworfen wurden, gerufen."
Die Polizei betonte, dass keine Verletzungen gemeldet wurden und dass die Ermittlungen, einschließlich der Analyse von Überwachungskameras, im Gange sind. Der jüdischen Gemeinschaft wurde auch versichert, dass die notwendigen Maßnahmen zu ihrem Schutz ergriffen werden.
Zunahme antisemitischer Vorfälle
Ein Sprecher des "Community Security Trust" (CST), der der jüdischen Gemeinschaft in Sicherheitsfragen berät, äußerte Besorgnis über den Vorfall und bezeichnete ihn als ernst. Laut Statistiken wurden im ersten Halbjahr 2026 landesweit 1.926 antisemitische Vorfälle registriert, was einen Anstieg von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Diese Zahlen haben die Sorgen um die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft verstärkt.
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