Nicola Sturgeon, die ehemalige Premierministerin von Schottland, hat in einer neuen Dokumentation mit dem Titel „Monarchie: Zeit Abschied zu nehmen“, die sich mit der Zukunft der Monarchie beschäftigt, vorgeschlagen, dass die Monarchie abgeschafft werden sollte, damit Prinz George von den schweren zukünftigen Pflichten der Monarchie befreit wird.
Sorgen um die Zukunft von Prinz George
Sturgeon äußerte in dieser Dokumentation, dass sie zwar viel Mitgefühl für die Mitglieder der königlichen Familie hat, aber glaubt, dass die Abschaffung der Monarchie in ihrem Interesse wäre. In einem Gespräch mit John Humphrys, dem Moderator der Dokumentation, erklärte sie: „Ein Grund für die Abschaffung der Monarchie ist wegen der Mitglieder der königlichen Familie, wie Prinz George. Er hat wirklich keine Wahl, und ist das wirklich fair?“
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Statistiken zur Unterstützung der Abschaffung der Monarchie
Sturgeon ist nicht die Einzige, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Im vergangenen Jahr veröffentlichte die Zeitung „National“, die einzige Zeitung, die die Unabhängigkeit Schottlands unterstützt, eine Umfrage, die zeigt, dass 53 Prozent der Schotten die Abschaffung der Monarchie als Präsident Schottlands und die Umwandlung des Landes in eine Republik wünschen. Von diesen 53 Prozent wollten 36 Prozent die Monarchie schnell abschaffen, während 12 Prozent der Meinung waren, dass diese Änderung innerhalb der nächsten 10 Jahre erfolgen sollte.
Im Gegensatz dazu waren 47 Prozent der Befragten der Meinung, dass Schottland die Monarchie niemals abschaffen sollte. Diese Umfrage zeigt signifikante Veränderungen in der öffentlichen Meinung zur Monarchie in Schottland.
Erfahrungen von Prinz Harry und Meghan Markle
Sturgeons Kommentare über die Unfähigkeit von Prinz George, über seine Zukunft zu entscheiden, spiegeln tatsächlich die Erfahrungen anderer Mitglieder der königlichen Familie wider. Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle traten im Januar 2020 von ihren königlichen Ämtern zurück und zogen in die Vereinigten Staaten, um ein Leben fern der Monarchie zu führen. Prinz Harry sprach kürzlich in einem Interview mit Oprah Winfrey über sein Gefühl der „Eingeschlossenheit“ im königlichen System und erklärte: „Ich war in diesem System gefangen, wie der Rest meiner Familie.“
Diese Kommentare und Entwicklungen innerhalb der königlichen Familie könnten die Diskussionen über die Zukunft der Monarchie in Großbritannien und insbesondere in Schottland anheizen. Indem Sturgeon dieses Thema anspricht, betont sie nicht nur die Last der Verantwortung, die auf Prinz George liegt, sondern plädiert auch für strukturelle Veränderungen in den Regierungs- und Gesellschaftssystemen in Großbritannien.
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