Sam Altman, CEO von OpenAI, äußerte in einer Rede auf einer Konferenz in San Francisco, dass die Angst der Menschen vor künstlicher Intelligenz vollkommen gerechtfertigt ist, forderte sie jedoch auch auf, den Unternehmen der künstlichen Intelligenz zu vertrauen, damit sie "das Richtige tun".
Betonung der Verantwortung
Der 41-jährige Altman steht in den letzten Wochen aufgrund der Warnungen von Jacob Coxon, einem ehemaligen Forscher bei Anthropic, der erklärt hatte, dass künstliche Intelligenz uns bis zum Ende des Jahrzehnts gefährden könnte, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Altman stellte in Antwort auf die Äußerungen von Dario Amodei, dem CEO von Anthropic, der eine Verlangsamung der Entwicklung von "Grenz-KI" gefordert hatte, klar, dass es zwei Wege gibt, wie diese Technologie ernsthaft gefährdet werden könnte.
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Öffentliche Bedenken und Vertrauen in die Branche
Er fügte hinzu: "Die Welt muss uns vertrauen, dass wir das Richtige tun werden, weil es das Richtige ist und wir uns der Bedeutung dessen bewusst sind." Altman räumte auch ein, dass es viel einfacher geworden ist, sich vorzustellen, wie Probleme, die durch künstliche Intelligenz entstehen, auftreten könnten. Er sagte: "Wie dieses Thema schiefgehen kann, erfordert nicht mehr viel Vorstellungskraft. Ich denke, die Menschen haben das Recht, Angst davor zu haben."
Angesichts der Äußerungen von Coxon haben sich die Debatten über künstliche Intelligenz in den letzten Wochen intensiviert. Altman unterstützte auch Amodeis Aufruf zur Vorsicht und sagte: "Wir werden das richtig machen, und ich bin sehr zuversichtlich in die Fähigkeit unseres Unternehmens und unserer Branche, dies sicher zu tun."
Der unabhängige Senator Bernie Sanders hat ebenfalls mehr öffentliche Kontrolle über künstliche Intelligenz gefordert und betont, dass Entscheidungen über diese Technologie nicht einer kleinen Gruppe reicher Technologieanführer überlassen werden sollten. Er sagte: "Die Menschen in diesem Land sollten Entscheidungen über künstliche Intelligenz treffen und nicht nur eine Handvoll Oligarchen."
Im Gegensatz dazu hat Steven Bannon, ein ehemaliger Berater von Donald Trump, ebenfalls auf dieses Thema hingewiesen und in Frage gestellt, ob die Technologiebranche sich selbst überwachen kann.
Trump selbst hat jedoch die Sicherheitswarnungen zur künstlichen Intelligenz als "Trick" bezeichnet und Forderungen nach mehr Sicherheitsmaßnahmen zurückgewiesen. Er schrieb in einem Beitrag: "Es gibt eine kranke Verschwörung gegen künstliche Intelligenz und Rechenzentren, und der einzige, der darüber glücklich ist, ist China. Jeder, der in der künstlichen Intelligenz gewinnt, gewinnt!"
In der Zwischenzeit erklärte Mark Zuckerberg, CEO von Meta, dass Unternehmen der künstlichen Intelligenz sowohl die Fähigkeit als auch den Antrieb haben, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
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