Tina McDermott, eine 45-jährige Mutter, die kürzlich ihren 18-jährigen Sohn Billy bei einem tragischen Unfall verloren hat, hat die Richtlinien von Ryanair scharf kritisiert. Sie sollte am 30. August von Newcastle nach Alicante in Spanien reisen, musste diese Reise jedoch aufgrund des Todes ihres Sohnes stornieren. Dieses traurige Ereignis ereignete sich am 19. August, und Ryanair teilte ihr mit, dass sie aufgrund des Todes von Billy mehr als 10 Tage vor dem Flugdatum kein Recht auf Rückerstattung habe.
Rücksichtlose Richtlinien von Ryanair
Tina, die zusammen mit ihrem Ehemann einen viertägigen Urlaub geplant hatte, kontaktierte sofort den Kundenservice von Ryanair, um eine Rückerstattung zu beantragen, nachdem sie die Nachricht vom Tod ihres Sohnes erhalten hatte. Nach Vorlage der Sterbeurkunde ihres Sohnes erhielt sie die enttäuschende Nachricht: "Sie haben kein Recht auf Rückerstattung, da der Tod von Billy weniger als 10 Tage vor dem Flug stattgefunden hat." Diese Richtlinie erschien ihr offensichtlich unlogisch, und sie war darüber sehr verärgert.
Bittersüße Gefühle und Antrag auf Überprüfung
Tina sagte über diese Erfahrung: "Der Verlust von Billy war ein großer Schock für uns. Er war gerade 18 Jahre alt geworden, und ich konnte nicht reisen. Das Einzige, was ich wollte, war, bei meiner Familie zu sein und die Beerdigung meines Sohnes zu organisieren." Sie beschrieb die Richtlinie von Ryanair als "eine Ohrfeige ins Gesicht" und forderte eine Einzelfallprüfung von Todesfällen.
Tina äußerte auch, dass diese Richtlinien nicht nur finanziell, sondern auch moralisch falsch seien. Sie wies darauf hin, dass "350 Pfund für ein großes Unternehmen wie Ryanair ein geringer Betrag sind" und betonte, dass es mehr um Prinzipien als um Geld gehe. Sie forderte Ryanair auf, ihre Richtlinien zu überdenken und mehr Aufmerksamkeit für Familien zu zeigen, die einen Verlust erlitten haben.
Als Reaktion auf diese Kritik erklärte ein Sprecher von Ryanair, dass die Richtlinien des Unternehmens im Umgang mit dem Tod von Familienangehörigen korrekt umgesetzt worden seien und fügte hinzu: "Die Sterberichtlinie von Ryanair erlaubt es Passagieren, im Falle des Todes eines nahen Familienangehörigen innerhalb von 10 Tagen vor dem Flug eine Reisegutschrift zu beantragen. Da dieser Fall außerhalb dieses Zeitrahmens liegt, hat dieser Passagier kein Recht auf eine Reisegutschrift."
Tina McDermott hofft, dass sie durch das Teilen ihrer Probleme Veränderungen in den Richtlinien von Ryanair bewirken kann und anderen Familien hilft, in ähnlichen Situationen weniger Schwierigkeiten zu haben.




