Das junge Paar Sean Michieli und Gabriella Querino verlor in einem tragischen Vorfall in Venedig sein Leben. Der Vorfall ereignete sich am 12. September, nur wenige Monate nach der Hochzeit der beiden. Sean Michieli, 25 Jahre alt, stammte von der Insel Burano im Norden Venedigs, während seine Frau, Gabriella Querino, 26 Jahre alt, aus Brasilien kam.
Details des Vorfalls
Das Paar kollidierte in den frühen Morgenstunden, zwischen 5 und 6 Uhr, im Canal della Giudecca mit einem Wassertaxi. Infolge dieses Vorfalls wurde Sean Michieli schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, verstarb jedoch leider nach einer Operation im Krankenhaus.
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Gabriella Querino wurde nach dem Vorfall vermisst, und die Suchaktion begann sofort mit Hilfe von Feuerwehrtaucher, Jet-Skis, einer Marineeinheit und einem Hubschrauber. Ihre Leiche wurde am Dienstag, fast zwei Kilometer vom Unfallort entfernt, gefunden. Es wird berichtet, dass Gabriella zum Zeitpunkt des Vorfalls schwanger war, was die Trauer über dieses Ereignis verstärkt hat.
Reaktionen der Behörden und rechtliche Ermittlungen
Der Bürgermeister von Venedig, Simone Venturini, beschrieb den Vorfall als „eine tragische Veranstaltung, die die gesamte Stadt betroffen hat“. Derzeit laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, und der 38-jährige Fahrer des Wassertaxis wird befragt. Sein Anwalt erklärte, dass sein Mandant stark von diesem Vorfall betroffen sei und toxikologische Tests an ihm durchgeführt wurden, deren Ergebnisse jedoch noch nicht veröffentlicht wurden.
Der Fahrer behauptete, er sei dabei gewesen, zwei Passagiere zum Flughafen Marco Polo zu bringen, und alle Lichter seines Bootes seien aufgrund der Morgendämmerung eingeschaltet gewesen. Er erklärte auch, dass das Boot von Michieli und Querino mit hoher Geschwindigkeit und ohne Licht unterwegs gewesen sei, was zu diesem bedauerlichen Zusammenstoß geführt habe.
Monica Sambo, Mitglied des Regionalrats der Demokratischen Partei, betonte die Notwendigkeit einer Überwachung und genauen Regulierung des Wasserverkehrs in Venedig sowie die Verbesserung der Beleuchtung der Kanäle zur Erhöhung der Sicherheit der Passagiere. Sie sagte: „Dieser Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit ernsthafter Gesetze und Überwachung des Wasserverkehrs.“
Luca Zaia, Präsident des Regionalrats von Venetien, bezeichnete das Ereignis als „eine große Tragödie für eine Familie, die gerade dabei war, ihre Zukunft aufzubauen“.
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