Das Familienleben und das Vertrauen in einer Familie, die in der Krise steckt, sind stark bedroht. Trey O'Connor, 33 Jahre alt, hat mit einem skandalösen und unglaublichen Plan 200.000 Pfund aus den Ersparnissen seiner Familie in seine eigene Tasche gesteckt und ging für ein Jahr in den Urlaub nach Türkei. Doch letztendlich fiel dieser schamlose Diebstahl dem Gesetz zum Opfer.
Der perfide Diebstahlsplan
Trey O'Connor hatte heimlich Online- und Telefonbankkonten für seine Eltern, Geschwister und auch seinen Großvater eingerichtet. Über einen Zeitraum von fünf Jahren transferierte er schrittweise das Geld auf sein eigenes Konto. Der Diebstahl wurde aufgedeckt, als sein Großvater zur Bank ging, um Geld abzuheben, und feststellte, dass 80.000 Pfund seiner Lebensersparnisse fast leer waren.
Bankuntersuchungen zeigten, dass das Geld zunächst auf die Konten von Treys Eltern und dann auf sein eigenes Konto transferiert wurde. Die Polizei stellte bei der Verfolgung des Falls fest, dass er im Namen seiner Verwandten gehandelt und deren Konten für den Geldraub genutzt hatte.
Folgen und Strafe
Vor dem Sondergericht in Swansea stellte sich heraus, dass er 79.659 Pfund von seinem Großvater, 84.094 Pfund von seinen Eltern, 29.353 Pfund von seinem Bruder und 8.241 Pfund von seiner Schwester gestohlen hatte. Nach dem Diebstahl reiste Trey mit der Fähre von Dover nach Frankreich und dann weiter in die Türkei, wo er fast ein Jahr verbrachte. Im April dieses Jahres kehrte er nach England zurück und wurde am Flughafen Gatwick festgenommen.
Das Gericht gab bekannt, dass die Bank seines Großvaters das gesamte gestohlene Geld zurückgezahlt hat, während die Bank seines Bruders die Hälfte des gestohlenen Geldes zurückgegeben hat. Andere Familienmitglieder haben jedoch ihr gesamtes Vermögen verloren. Leider verstarb Treys Großvater nach diesem Vorfall.




